Das Bild es Arztberufes ist eng verknüpft mit den Gedanken und Bildern an weiße Kittel, blitzsaubere Räumlichkeiten und sogar mit dem Geruch von Desinfektionsmittel. Diese Bilder sind zurückzuführen auf die Notwendigkeit und die Ansprüche der eigenen Patienten an die Hygiene in der Praxis.

Doch auch bei größter Sorgfalt lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass an Stellen über die man gar nicht nachdenkt das genaue Gegenteil passiert.

Heute möchten wir deshalb kurz auf ein Thema aufmerksam machen, dass uns in unserer Werkstatt häufiger begegnet und welches eigentlich nicht mit den Vorstellungen an eine saubere Zahnarztpraxis vereinbar ist.

Es geht um Ablagerungen im Prophylaxe-Kopf.

Das Problem:

Diesen Kopf erhielten wir aus dem Prophylaxe-Zimmer einer Praxis. Eine Praxis, die wir persönlich kennen und welche unserer Erfahrung nach auf die hygienischen Zustände acht gibt. 
Es scheint schwer vorstellbar, dass dieser Kopf bis zuletzt zur Tiefenreinigung des Mundraumes von Patienten genutzt wurde.
Solch ein Zustand begegnet uns häufiger und ist auch bei regelmäßigerer Sterilisation kaum zu verhindern. Neben Problemen mit der Hygiene sorgt dieser verkrustete Ablagerungsmix für einen vorzeitigen Verschleiß der Zahnräder, Lager und Zwischentriebe im Prophylaxe-Kopf.

Was kann man dagegen tun?

Der Grund für die Ablagerungen sind z.B. Poliermittel, die für die Prophylaxe verwendet werden. Ferner können Schmutzreste in den Kopf gelangen. Ganz verhindern lässt sich das Problem also nicht.
Gundsätzlich ist es immer ratsam die Instrumente nach jeder Verwendung zu sterilisieren. Ist jedoch bereits Schmutz in den Kopf eingedrungen, kann die Feuchtigkeit während der Sterilisation zur Verhärtung der Schmutzreste beitragen.
Um das zu verhindern ist es ratsam nach jeder Behandlung  das Winkelstück und der Kopf manuell mit Aufsatz nicht nur von unten, sondern auch in der Spannzange zu ölen.
Haben sich dennoch irgendwann einmal starke Verkrustungen aufgebaut, hilft nur noch die komplette Demontage und Reinigung des Kopfes. Ist man geübt, sollte eine Demontage mit den richtigen Werkzeugen möglich sein. Andernfalls ist eine professionelle Reinigung in einer Fachwerkstatt ratsam. Hier wird nämlich oftmals auch eine Garantie, welche gegen evtl. Beschädigungen am Kopf während der Reinigung absichert, übernommen.
Sollten Sie noch Fragen haben, kommen Sie gerne auf uns zu!
Mail: info@dentrotec.de

Hier noch ein paar Bilder zum Vorher und Nachher Zustand bei der Reinigung durch unsere Fachwerkstatt.


Kein Wunder, dass dieser Kopf die Arbeit verweigert:
So sieht er dann nach der professionellen Reinigung durch unsere Partnerwerkstatt aus:
 

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